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Juli 2017
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Feuerversicherung

Die Feuerversicherung ist ein Teil der Wohngebäudeversicherung, genauso wie die Leitungswasserversicherung, die Sturmversicherung oder die Elementarversicherung. Die Feuerversicherung kann alleine beantragt werden, zumeist ist sie sogar bei einer Baufinanzierung Voraussetzung, damit der Baukredit überhaupt genehmigt wird.

Da Feuer auch mitunter das höchste Risiko für ein Wohngebäude darstellt, sollte die Feuerversicherung jeder Besitzer eines Wohngebäudes sein Eigen nennen. Wichtig ist auch, dass die Versicherungssumme dem wahren Wert des Hauses angepasst ist. Hier sollte der Wohngebäudeversicherung 1914 Wert ermittelt werden, um einer Unterversicherung zu entgehen. Da ein Feuer sehr große Schäden hervorrufen kann, ist es unverzichtbar, dass ein ausreichender Versicherungsschutz vorhanden ist.

In der Feuerversicherung ist nicht nur die Gefahr Feuer enthalten, sondern auch die Gefahren Überspannung, Implosion, Verpuffung, Rauch und Ruß (ohne Brand), Nutzwärmeschäden und Sengschäden. Man sollte auch keine Feuerversicherung ohne den Einschluss des Schutzes gegen grobe Fahrlässigkeit abschließen.

Viele Wohngebäudebesitzer wissen gar nicht, dass es in vielen Ländern eine Installationspflicht für Rauchmelder existiert. Wenn keine Rauchmelder existieren, dann ist hier schon ein grob fahrlässiger Verstoß gegen die Sicherheitsauflagen vorhanden. Wenn man hier gegen die Sicherheitsauflagen verstößt und die Leistung des Verstoßes gegen die grobe Fahrlässigkeit nicht oder nur ausreichend in der Feuerversicherung vorhanden ist, dann kann der Versicherungsnehmer auf einen sehr großen Anteil seines Schadens sitzen bleiben. Die Feuerversicherung, für die man sich entscheidet, sollte hier bis zur Versicherungssumme leisten. Etwas anderes sollte nicht in Frage kommen.